Wie mache ich mit

Für alle interessierten Teilnehmer ist es eigentlich ganz einfach, sich etwas mehr zu engagieren und endlich zu dieser ominösen „Leitung“ zu gehören. Im Großen und Ganzen gibt es drei verschiedene Arten, die alle mit diversen Verpflichtungen und Privilegien ausgestattet sind.

 

Grundsätzlich gehört zur Leitung die Organisation und Durchführung einer Veranstaltung vom Jugendhaus Schneemühle. Man kümmert sich darum, dass ein Plan für das Wochenende oder die Woche erstellt, eine Essensbestellung aufgestellt und an das Kloster geschickt und die benötigten Materialen besorgt und vorbereitet werden. Während der Veranstaltung ist man für einzelne Programmpunkte zuständig  und verantwortlich (z.B. Durchführung der Kennenlernspiele; Schleifen und Streichen von Möbeln). Man ist dabei auch Ansprechpartner der Teilnehmer und grundsätzlich für alle Probleme und Anliegen da. Die Leitung achtet auch darauf, dass Streitigkeiten und Spannungen unter den Jugendlichen so gut wie möglich geklärt werden und so eine angenehme Zeit im Jugendhaus verbracht werden kann.

 

Die Co-Leitung

 

Die Co-Leitung unterscheidet sich nur durch ein Merkmal zu den normalen Teilnehmern: Sie ist ein Mitglied der Organisatoren einer Veranstaltung. Der Unterschied zu der „normalen“ Teamer ist, dass man kein Mitglied des Mitarbeiterkreises ist. Um Co-Leitung zu werdem, sollte man auf Mitglieder des MAK zugehen und sich nach der Möglichkeit, für einzelne Veranstaltungen Leitung zu werden, erkundigen. Es gibt keine Garantie, dass man jederzeit einsteigen kann, wenn zum Beispiel für eine Veranstaltung schon genug Teamer vorhanden sind.

Normalerweise gibt es allerdings keine Probleme und der MAK freut sich über jede Unterstützung, die er bekommt. Die Co-Leitung kann man auch machen, wenn man sich gerne stärker engagieren will, aber noch nicht weiß, ob man als Schnupperer*in aktiv in den Mitarkeiterkreis einsteigen will.

 

Schnupperer

 

Die Schnupperer*innen sind im Prinzip die Mitarbeiter light-Version. Sie waren schon an mehreren Veranstaltungen und sind dabei positiv aufgefallen. Während der internen Mitarbeitertreffen wird vom MAK darüber entschieden, wen man als Schnupperer*innen aufnehmen will. Man kann zwar von sich selbst aus auch auf den MAK zugehen, aber meistens wird man schnell genug gefragt, ob man sich aktiv am Jugendhaus engagieren will.

Wenn man Schnupperer*in ist, ist man praktisch in der Vorauswahl für einen festen Platz als Mitarbeiter*in. Man wird dabei während der einzelnen Veranstaltungen als Leitung beobachtet. Nach einer Weile entscheidet der MAK weiter, ob man als Mitarbeiter aufgenommen wird. Dazu muss man allerdings zusätzlich noch mehrere Gruppenleiterschulungen besucht haben, damit man bessere Einblicke bekommt, was alles wichtig ist, wenn man für viele Jugendliche verantwortlich ist.

Im Großen und Ganzen gibt es nicht viele Unterschiede zwischen Schnupperern*innen und Mitarbeitern*innen. Man kann intern zum Beispiel viele Aufgaben innehaben, ohne schon Mitarbeiter*in zu sein. Man bekommt Einsicht in die Arbeit, die im Hintergrund für alle ehrenamtlich Engagierten ansteht und die Schnupperer*innen dürfen auch bei vielen Entscheidungen ihre Stimme einbringen.

 

Mitarbeiter

 

Alle, die als Schnupperer*in bewiesen haben, dass sie fähig sind für eine Gruppe Jugendlicher oder Kinder selbstständig Verantwortung zu übernehmen und eine Veranstaltung zu organisieren und zu leiten, werden nach einer weiteren Entscheidung im MAK gefragt, ob sie offiziell Mitarbeiter*in im Jugendhaus Schneemühle werden wollen.

Als Mitarbeiter*in (aber auch schon Schnupperer*in) trifft man sich dreimal im Jahr um über aktuelle organisatorische Punkte zu diskutieren. Dazu gehört die Verteilung der Leitungen für die einzelnen Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit, die Übernahme von Hauseinführungen und –abnahmen für die Beleggruppen, Gespräche über Umbauten im Haus und die Kooperation mit der Jugendstelle und dem Kloster Plankstetten. An einem Treffen pro Jahr werden auch der Mühlensprecher und die Mühlensprecherin gewählt, die jeweils für zwei Jahr öffentlich das Jugendhaus nach außen repräsentieren.

Als Mitarbeiter hat man mehrere Verpflichtungen, zum Beispiel die Anwesenheit zu den Mitarbeitertreffen, aber auch die Übernahme von mindestens zwei Veranstaltungen als Teamer in einem Jahr und die Abnahme und Einführungen des Hauses für Beleggruppen.

 

Allgemein gesagt sind die Mitarbeiter da, um sich mit den Jugendlichen um das Haus zu kümmern, nicht umsonst ist die Schneemühle „das Haus, das niemals fertig wird“.